Moderne Solarien geben natursonnenähnliche Strahlen ab, die lediglich im sonnenbrandverursachenden ultravioletten Bereich UVB nicht so intensiv sind wie die Sommersonne. Damit wird nicht nur hautfreundlich gesonnt, gleichzeitig reichen die künstlich erzeugten Strahlen der modernen High-Tech-Anlagen aus, um alle positiven Wirkungen der Sonne für Körper und Geist zu erzielen. Solarien bzw. Besonnungsgeräte gibt es seit rund hundert Jahren. Um die Jahrhundertwende entwickelt Niels Finsen seinen "Sonnensimulator", für den er 1903 mit dem Nobelpreis für Medizin ausgezeichnet wurde.
Seitdem wird weltweit mit künstlichen Sonnenstrahlen gearbeitet und geforscht. Und bis heute ist kein Fall bekannt, in dem künstliche Sonne, wenn sie richtig dosiert wurde, Hautschäden hervorgerufen hat, in dem künstliche Sonne, wenn sie richtig dosiert wurde, Hautschäden hervorgerufen hat. Dafür konnten etliche positive Einflüsse auf die Gesundheit nachgewiesen werden.
Wissenschaftlich nachgewiesen sind positive Einflüsse auf: · Stoffwechselkrankheiten · das Nervensystem · das Herz-Kreislauf-Verhalten · die Blutzusammensetzung · die körperliche Leistungsfähigkeit · das Immunsystem · die Knochendichte
So sorgt UVB dafür, daß der Körper Vitamin D3 produziert. Ohne das Vitamin D3 wäre der Körper nicht in der Lage Kalzium zu verarbeiten, in die Knochen einzulagern und sie somit zu härten.
Die UVB-Strahlen in Solarien sind zwar nicht so intensiv wie in der Süd- und Gipfelsonne, sie sind aber dennoch geeignet für die Gesundheitspflege im Sinne der Prophylaxe, da schon geringste Dosen ausreichen, um die oben genannten positiven Effekte zu erreichen. Die bräunenden UVA-Strahlen, richtig dosiert, dienen ebenfalls der Gesundheitspflege, da sie durch den Bräunungsvorgang, ebenfalls wie die UVB-Strahlung, die körpereigenen Lichtschutzmechanismen aktivieren und besonders gut bei Hautproblemen wirken. So werden Solarien z.B. bei der Bekämpfung von Schuppenflechte eingesetzt.
|
|