Kein Spitzensportler geht untrainiert in einen Wettkampf. Weil er weiß, daß er so keine guten Leistungen erzielen kann. Doch was machen zehntausende Urlauber Jahr für Jahr?
Mit kalkweißer Haut jetten sie gestreßt in ihren Sommerurlaub, legen sich dort in die pralle Sonne - und wundern sich, wenn sie trotz Sonnencremes mit astronomisch hohen Lichtschutzfaktoren regelmäßig Sonnenbrand bekommen. Von den gesundheitlichen Schäden einmal ganz abgesehen, gehen so immer einige Tage des wohlverdienten Urlaubs mit Pein und Schmerzen drauf. Dabei könnten etliche dieser Sonnenbrände ganz einfach vermieden werden. In dem man seine Haut für die Sonne trainiert, vorbräunt und damit gleichzeitig den körpereigenen Lichtschutz aufbaut.
Und das ist ganz einfach, wie Professor Dr. med. Friedrich Schröpl, führender Photodermatologe (Hautfacharzt für Lichttherapie) in Europa, weiß: "Dafür sollten sich die Menschen mindestens drei Wochen vor dem Urlaub zweimal wöchentlich in ein Solarium begeben, das UV-A und UV-B abgibt."
Was passiert dabei? Professor Schröpl: "Durch das UV-B entwickelt die Haut in der obersten Hautschicht einen eigenen Lichtschutz, die sogenannte Lichtschwiele." Die Lichtschwiele ist unsichtbar und läßt - wie ein Filter - die auftreffenden UV-Strahlen nur noch abgeschwächt in die Haut eindringen. Und in Kombination mit der Bräune kann so ein körpereigener Lichtschutz bis zu einem Lichtschutzfaktor 40 aufgebaut werden. Trotz gut trainierter natürlicher Lichtschutzmechanismen ist es dennoch empfehlenswert, sich in Süd- und Höhensonne mit geeigneten Sonnenschutzmitteln einzucremen. Zudem sollte man wissen, daß auch im Schatten intensiver Natursonne der gesamte auf die Erde auftreffende Ultraviolett-Bereich (UV-A und UV-B) noch ausreichend ist, um die wohltuenden Wirkungen der Sonne im vollem Umfange zu genießen. Und braun werden Sie auch im Schatten.
|
|